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Was ist Photovoltaik?

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie. Die dafür notwendigen Solarzellen bestehen aus einer dünnen Halbleiterschicht (vorwiegend Silizium), die meist auf der oberen und unteren Seite einen Metallkontakt besitzen.

Fällt Licht auf die Zelle, so entsteht zwischen den beiden Kontakten (Plus- und Minuspol) eine elektrische Gleichspannung. Diese sogenannte Leerlaufspannung ist nahezu unabhängig von der Beleuchtungsstärke, während der Kurzschlussstrom, den die Zelle liefern kann, linear mit der Beleuchtungsstärke steigt. Selbst geringe Lichtstärken, welche beispielsweise bei bewölktem Himmel auftreten, werden in der Solarzelle in Strom umgesetzt. Die Stromstärke ist allerdings proportional zur Lichtstärke - je mehr Sonnenschein, um so mehr Strom.

 

Wovon hängt der Ertrag einer Photovoltaik-Anlage ab?

Auf alle Fälle gilt: Wer eine Photovoltaikanlage kaufen (installieren) möchte, sollte auf seriöse Beratung, genaue Planung und hochwertige Komponenten achten. Dies sind die Voraussetzungen für einen hohen Ertrag und damit die beste Basis für eine wirtschaftliche Nutzung der Anlage. Jeder Käufer wünscht sich eine Photovoltaikanlage, die einen möglichst hohen Ertrag erwirtschaftet. In Deutschland erbringen gute Anlagen abhängig von ihrem Standort pro jahr im Durchschnitt zwischen 800 und 1100 kWh pro einem kWp installierter Photovoltaikleistung.

Um den Ertrag einer Anlage zu bestimmen und zu optimieren, gilt es verschiedene Punkte zu beachten. Hierzu beraten wir Sie gerne! Der Ertrag einer Photovoltaikanlage hängt in erster Linie von seiner elektrischen Größe und geographischen Position ab. Um bei Spitzenvoraussetzungen die Leistung von einem kW zu erzeugen, ist eine Fläche von ca. 7- 8 m² notwendig.

Diese Fläche, oder eben ein kWp, ("p" für das englische Wort "peak" = die Spitze) produziert in unserer Region ungefähr die Energie von ca. 900 - 950 kWh. Voraussetzung hierfür ist eine relative Ausrichtung nach Süden und eine Dachneigung von ca. 30°.

Übrigens: Photovoltaikzellen brauchen keine Wärme - im Gegenteil, ihr Wirkungsgrad steigt mit sinkender Temperatur. Wird ein Photovoltaikgenerator aber zum Teil abgeschattet, so sinkt seine erzeugbare Leistung erheblich. Das bedeutet, dass es schon bei geringen Abschattungen der Generatorfläche zu Einbußen im Energieertrag kommt.

 

Solarmodule

Monokristalline Siliziumsolarzelle

Das Ausgangsmaterial für monokristalline Siliziumsolarzellen stellt ein aus einer Siliziumschmelze gezogener Einkristall dar. Die von diesem zylinderförmigen Einkristall heruntergesägten Siliziumscheiben werden dann im Zellherstellungsprozess zu monokristallinen Siliziumsolarzellen verarbeitet.

Im Vergleich zur multikristallinen Zeile ist die Herstellung einer monokristallinen Siliziumsolarzelle etwas energieintensiver und aufwändiger. Die Wirkungsgrade monokristaliiner Siliziumsolarzellen liegen allerdings mit 14 bis 18 % im Mittel etwas höher als die von multikristallinen Siliziumsolarzellen.

 

Multikristalline Siliziumsolarzelle

Das Ausgangsmaterial für multikristalline Siliziumsolarzellen - häufig auch nicht ganz zutreffend polykristaliine Siliziumsolarzellen genannt - ist in Blöcke gegossenes Solarsilizium. Es entstehen relativ große Kristalle mit sichtbaren Korngrenzen.

Aus den Blöcken werden zunächst Quader und von diesen Quadern dann die einzelnen Siliziumscheiben herausgesägt und dann im Zellherstellungsprozess zu multikristallinen Siliziumsolarzellen weiterverarbeitet. Der Wirkungsgrad einer multikristallinen Siliziumsoiarzelle ist mit 12 bis 16 % meist etwas geringer als der Wirkungsgrad monokristalliner Siliziumsoiarzellen.

Das Herstellungsverfahren ist aber kostengünstiger und weniger energieintensiv.

 

Eigenverbrauch wird immer wichtiger

Tatsache ist, dass der Eigenverbrauch zu einem wichtigen Kriterium für die Planung und Auslegung von Solarstrom-Anlagen geworden ist und einen wesentlichen Einfluss auf ihre Rendite hat. Wer sich darauf einstellt und die Möglichkeiten des EEG nutzt, kann eventuelle Einschnitte bei der Solarstromförderung spürbar mildern.

Durch eine intelligente Verbrauchssteuerung und eine optimale Nutzung des erzeugten Solarstroms können die Stromnetze während der Verbrauchs- und Erzeugungsspitzen entlastet werden. Nutzbar ist die Direktverbrauchsregelung für jeden: je nach Anlagenleistung und Zahl der Haushaltsmitglieder liegt bereits der "natürliche" Direktverbrauch zwischen 20 und 40 %.

Die Höhe der Eigenverbrauchsquote im Verhältnis zur Anlagenleistung lässt sich im Haushalt durch verschiedene Faktoren beeinflussen. Die Vergütungssätze in der Auszahlung durch Ihren Stromversorger richten sich in der Höhe des Betrages nach der Summe des Eigenverbrauchs im Verhältnis zur Gesamtleistung Ihrer Photovoltaikanlage. Grundsätzlich gilt: Je mehr Strom man selbst verbraucht, um so höher ist der Vergütungssatz. Weiterhin sparen Sie sich für den selbst erzeugten und verbrauchten Strom auch die Zahlung an Ihren Stromversorger.

 

Photovoltaik - unsere Leistungen für Sie

Der Kunde erhält ein Komplettpaket - alles aus einer Hand

  • Analyse der zur Verfügung stehenden Dachfläche
  • Detaillierte Planung der PV - Anlage
  • Erstellung einer Kalkulation für Ihre PV - Anlage zur Vorlage bei Ihrer Bank zur Kreditaufnahme
  • Unterstützung bzw. Erledigung des Schriftverkehrs mit Ihrem Stromversorger
  • Projektierung durch die Montagefirma vor Ort
  • Komplettmontage der PV - Anlage incl. Inbetriebnahme
  • Einspeisevertrag und Beratung
  • Abnahme der Anlage durch das ansässige Energieversorgungsunternehmen
  • Anmeldung Ihrer fertig gestellten PV - Anlage bei der Bundesnetzagentur
  • Betreuung auch nach der Inbetriebnahme

 

Und hier einige überzeugende Argumente

  • Mit einer PV - Anlage leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz durch eine enorme Verringerung der CO2 - Emissionen
  • Durch den Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stroms machen Sie sich in einem gewissen Maß unabhängig von den stetig steigenden Stromkosten Ihres Anbieters
  • Bei der Anschaffung ist in der Regel kein Eigenkapital notwendig
  • Eine Anlage ist im Normalfall gegen Sturm, Hagel u.s.w. versichert
  • Neue Anlagen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von mehr als 30 Jahren
  • Qualitätsanlagen haben den Vorteil von niedrigen Wartungskosten.
  • Sie garantieren eine Rendite von 6 bis 7 % oder mehr
  • Mittelfristig besteht ein hohes finanzielles Einsparungspotenzial durch den Eigenverbrauch des produzierten Stroms
  • Markenhersteller der einzelnen Komponenten bieten Sicherheit und lange Garantieleistungen
  • Durch die Anlage besteht ein Wetterschutz für das bebaute Dach
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